Löschwasserbehälter

Ein weiterer Baustein zur sinnvollen Nutzung von Regenwasser sind Löschwasserbehälter. Dabei handelt es sich um unterirdische, geschlossene Bauwerke (Speicher) für die Bereitstellung von Löschwasser mit einer oder mehren Entnahmestellen. Damit stehen unabhängig von der teuren Trinkwasserversorgung permanent Wasser zur Verfügung. Die Grundlagen für Löschwasserbehälter finden Sie in der DIN 14230.

Für die Durchführung von Löscharbeiten ist eine der wichtigsten Maßnahmen des vorbeugenden Brandschutzes die Bereitstellung von ausreichend Löschmitteln, darunter kommt dem Wasser die größte Bedeutung zu. Insbesondere bei großen Industrieanlagen und Objekten mit erhöhter Brandgefahr ist eine Speicherung von Löschwasser über ein ausreichend dimensioniertes Vorratsbecken für Löschwasser mit den verschiedenen  Entnahmestellen sinnvoll bzw. vorgeschrieben. Dabei kann die Befüllung der Behälter so geregelt werden, dass in Trockenzeiten ein Zulauf von Trinkwasser aus der örtlichen Wasserversorgung erfolgt, um eine stetige Wassermenge vorzuhalten. Die Dichtigkeit hat bei allen Bauwerken einen besonderen Stellenwert. Darum besitzen alle Bauteile eines Stauraumkanals – ob aus kreisrunden Großrohren oder Rahmenelementen erstellt – werkseitig eingebaute Dichtungen. 

Das nötige Fassungsvermögen eines Behälters ist abhängig von Durchmesser und geplanter Länge des Bauwerkes zu errechnen. Dabei fassen Stauraumkanäle aus Rahmenelementen durch ihren rechteckigen Querschnitt mehr Volumen als kreisrunde Behälter.

Als Beispiel beträgt die Löschwassermenge eines aus Rahmenelementen mit den lichten Maßen 5,0 x 2,0 m hergestellten Behälters mit 21 m Länge 210 Kubikmeter. Bei einem derart geplanten Stauraumkanal kann die Montage innerhalb eines Arbeitstages mit nachfolgender Dichtigkeitsprüfung erfolgen.