Zulaufanschlüsse

Zulaufanschlüsse

Beim Anschluss privater und kommunaler Zuläufe an das öffentliche Netz tauchen häufig Probleme auf, deren Folgen erst Jahre später sichtbar wurden. Dank des zertifizierten Zulaufs sind Undichtigkeiten, Verarbeitungsfehler und versteckte Mängel nun keine Thema mehr. 

Die Zuläufe werden vollständig in die Wandung der Stahlbeton-Vortriebsrohre integriert und verfügen über innen- und außenbündige Anschlusselemente. Nichts steht über - das schützt den Zulauf vor mechanischen Einflüssen. Die Zulauföffnungen im Anschlussrohr sind in statischer und bewehrungstechnischer Hinsicht bereits werkseitig berücksichtigt. 

Die geforderte Betonüberdeckung wird auch im Bereich der Aussparung eingehalten. 

Nach außen schützt ein Stahlplattenverschluss, der an den Rohraußendurchmesser angepasst ist, gegen Mantelreibung. Eine zusätzliche Dichtung befindet sich zwischen Stahlplatte und Vortriebsrohr. Zudem schützen spezielle Muffenstopfen den Zulauf vor von außen drückender Betonitsuspension und Grundwasser. Das geprüfte und praxisbewährte System garantiert Umläufigkeitssicherheit und Druckwasserdichtheit von innen und außen sowie von außen nach innen. Möglich ist diese 100-prozentige Dichtheit durch den monolithischen Verbund mit dem Kanalrohr und einer dreidimensionalen Dichtung, die perfekt an den jeweiligen Rohr-Innendurchmesser des Hauptrohres/Sammlers anschließt. Vor Korrosion schützt der monolithische Einbau im Werk mit Betondeckung der Bewehrung an jeder Stelle. Auch Hinterläufigkeit infolge der Zulaufkonstruktion ist bei Verwendung von Rohren mit Inlinersystemen ausgeschlossen. 

Bereits im Werk werden die Anschlüsse für alle gängigen Anschlussleitungsmaterialien und -durchmesser vollständig für den bauseitigen Anschluss vorbereitet. So ist der Anschluss schnell, unkompliziert und ohne kosten- und zeitnntensives Bohren und Stemmen auf der Baustelle möglich. Der Zulaufanschluss erfolgt ohne Betreten oder Befahren des Kanals - auch während der Kanal in Betrieb ist. Risiken für das Personal wie Unfallgefahr und Gasaustritt während der Kanalarbeiten sind somit ausgeschlossen. Genormte Schnittstellen verhindern Fehler durch Falscheinbau. Weil Sicherungsvorkehrungen, Korrosionsschutzmaßnahmen und ein auwendiger Einbau entfallen, spart man auf der Baustelle jede Menge Zeit.  Veränderungen im Kanalsystem sind somit bereits eingebaut: Vorsorglich werden zuästzliche Zuläufe für zukünftige Anschlüsse, z. B. bei Neuerschließungen, Straßensenken etc. platziert. Der werkseitige Einbau sichert einen gleichbleibend hohen Qualitätsstandard, auf den sich auch künftige Generationen verlassen können.