MONOFIX® plus

Das System MONOFIX® plus unterscheidet sich vom System MONOFIX® dadurch, dass der fixierte Schacht (1) bereits mit eingebautem Gerinne, einschließlich der integrierten Anschlussmuffen für Zu- und Abläufe, geliefert wird. Alle Schachtbestandteile (Schachtunterteil, Gerinne, Berme und Auftritt) werden dabei in derselben Betonqualität (min. C 40/50) aus einem Guss monolithisch gefertigt - die Erhärtung erfolgt in der Schalung.

Einbauweise
Der Lückenschluss zwischen Sanierungsstrecke (2) und fixiertem Schacht (1) erfolgt nach dem beschriebenen MONOFIX® -Prinzip.
Die Anbindung vorhandener Seitenzuläufe (7) an den fixierten Schacht (1) erfolgt ausschließlich über kreisrunde Beton-Glockenmuffenrohre (B-K-GM), gemäß den FBS-Qualitätsrichtlinien. Dabei sind die vorhandenen Seitenzuläufe (7) zur Aufnahme von FBS-Rohren bis auf ein Längenmaß von < 2.500 mm jedoch > 1.500 mm an den fixierten Schacht (1) heranzuführen. Sofern erforderlich, werden aufgrund vorhandener, nicht vorhersehbarer Rohrtypen (z.B. Falzrohr, Rollringrohr, o.ä.) entsprechende Übergangsstücke (Adapter) werksintern auf das FBSMaß hergestellt. Dadurch sind Leckagen bei der Verbindung ALT mit NEU ausgeschlossen.
Unter Voraussetzung eines Längenmaßes von etwa 2.300 mm zwischen herangeführtem Seitenzulauf (7) und fixiertem Schacht (1), wird ein standardisiertes kreisrundes Beton-Glockenmuffenrohr (B-K-GM) örtlich als Spitz/Stumpf (5a) sowie Glocke/Stumpf (5b) geschnitten und nach bildlicher Darstellung verlegt. Idealerweise sollte die jeweilige Fließlänge etwa 750 mm betragen. Die sich beispielhaft aus dem Längenmaß ergebene Differenz wird aus dem verbleibenden Zwischenstück Stumpf/ Stumpf (6) passgenau integriert.
Bevor nun das Zwischenstück (6) in die Endposition gebracht wird, ist jeweils auf das stumpfe Rohrende der Gelenkrohre (5a) + (5b) eine MONOFIX®-Manschette (8) aufzuziehen, mit der schließlich die Passrohre (5a) + (5b) sowie das Zwischenstück (6) dauerhaft verbunden werden.
Durch dieses System werden alle Kriterien -insbesondere der nach DIN erforderliche gelenkige Anschluss zwischen Rohr und Schacht sowie eine absolut wasserundurchlässige Verbindung- erfüllt.
Parallel eignet sich dieses System auch zur Sanierung von Schadstellen innerhalb vorhandener Leitungszonen. (Die bisher durchgeführten) Betonummantelungen sind (dagegen) sehr kosten- und zeitintensiv. Dabei stellt die Sanierung im Gegensatz zur Reparatur die wirtschaftlich bessere Lösung dar. Inzwischen wird nach diesem Prinzip erfolgreich saniert.

Technische Zeichnung von Monofix®