Gelebte Nachhaltigkeit

Förderprogramm RENplus 2014 - 2020

Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Klimawandel sind ein zentraler Aspekt bei der BERDING BETON GmbH. Deshalb tragen wir, im Interesse nachfolgender Generationen, Verantwortung für den Schutz und Erhalt unserer Umwelt.

Unser Handeln ist darauf ausgerichtet, die Umwelt und Umweltressourcen zu schonen. Durch unser Umweltprogramm versuchen wir, die von uns verursachten Umweltbeeinflussungen zu lokalisieren und entsprechend unserer Möglichkeiten zu verbessern. Dazu gehört auch die laufende Sanierung und Modernisierung unserer Werke, um so langfristig Energie zu sparen. Ein größeres Beispiel hierfür ist die Energieeffizienzverbesserung unseres Rohr- und Schachtwerkes Linthe durch die Installation eines ca. 13.600 m2 großen Thermodaches im Rahmen des Förderprogramm RENplus 2014 - 2020.

Förderprogramm RENplus 2014 - 2020

Mit dem Förderprogramm RENplus 2014 - 2020 unterstützt die ILB (Investitionsbank des Landes Brandenburg) Maßnahmen zur Erhöhung der Energieeffizienz und der Versorgungssicherheit im Rahmen der Energiestrategie des Landes Brandenburg.

Beschreibung des Vorhabens

Um die Energie, die für das Heizen der Produktionshalle benötigt wird, zu reduzieren, wird die Dachabdeckung erneuert. Vor der Umsetzung der Maßnahme besteht das Dach aus einfachen Trapezblechen. Diese werden durch Sandwichelemente mit einer Kerndicke von 80 mm ersetzt. Diese haben einen U-Wert von 0,254 [W/m²K].

Zusätzlich wird die Energieeffizienz der Beleuchtung verbessert. Hierbei werden die HQL (Hochdruck-Quecksilberdampflampen) durch energie- und lichteffiziente LED-Industriestrahler ersetzt.

Ziele und Ergebnisse des Vorhabens

Die Heiz-Aggregate, die für die Wärmeerzeugung eingesetzt werden, haben eine Gesamtleistung von über 300 kW. Durch die energetische Verbesserung der Dachabdeckung wird 20 - 30 % der Energie eingespart.

Die Energieeinsparung bei der Hallenbeleuchtung liegt bei min. 60 %. Diese Energieeinsparung konnte durch den Austausch der HQL durch die LED-Industriestrahler erreicht werden. Die HQL haben einen Verbrauch von ca. 420 Watt je Strahler und die LED-Industriestrahler nur 180 Watt. Zusätzlich wurden die LED-Industriestrahler, die sich in unmittelbarer Umgebung der Lichtbänder befinden, mit Lichtsensorik versehen. Bei genügend Tageslicht verringert sich die Leistung der LED-Industriestrahler nochmals um ca. 20 %.

Finanzielle Unterstützung durch die Europäische Union

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und des Landes Brandenburg gefördert.

Europäischer Fonds für regionale Entwicklung