AIRCLEAN®

Sicher und zuverlässig

Der Photokatalysator TiO2 wird dauerhaft in der Betonsteinmatrix gebunden, dabei jedoch chemisch nicht verändert. Der Photokatalysator TiO2 verbraucht sich bei der chemischen Reaktion der Schadstoffreduzierung selbst nicht und bleibt unverändert. Die photokatalytische Wirksamkeit von AirClean® wird somit während der gesamten Nutzungsdauer des Pflasters aufrecht erhalten.


Diese Wirkung wurde bei der Entwicklung von AirClean® nicht nur in Labortests bestätigt, sondern in der Praxis erprobt und bewiesen. Reine Laborauswertungen gestatten keine Aussage auf die Umweltrelevanz, sondern beziehen sich immer nur auf die Auswirkungen unter Laborbedingungen und zeigen die Wirksamkeit von Titandioxid im Allgemeinen. Unmittelbare Rückschlüsse auf das Verhalten in der Umwelt können aus Laboruntersuchungen hieraus alleine nicht gezogen werden.

An dieser Stelle ist Vorsicht bei Vergleichen geboten: Die Grenzwerte der Vorschriften sind auf NO2 ausgerichtet und nicht auf die laborrelevanten NOx-Messungen. Diese NO2-Werte können nur in der Praxis bestimmt und überprüft werden. Und genau das wurde getan! Die zusammen mit dem renomierten Fraunhofer Institut geführten Langzeitstudien beweisen den realen, möglichen Reduzierungswert. Denn Äpfel mit Birnen zu vergleichen, ist nicht in Ordnung. Auf diese ermittelten Werte ist Verlass. Und noch etwas spricht für die geprüfte, dauerhafte Sicherheit von AirClean®. Die Produktentwicklung wurde durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) anerkannt und gefördert.

Das Ergebnis der Testreihe kann sich sehen lassen!

Im direkten Vergleich wurden zeitgleich und unter gleichen meteorologischen Bedingungen die durch Photokatalyse von AirClean® erzielte NO2-Verminderung im Vergleich zu einem nicht photokatalytischen Betonsteinpflaster in 3 m Höhe gemessen. AirClean® wurde dabei sowohl in einer mehrmonatigen Versuchsreihe auf einem repräsentativen Testgelände, als auch in einer städtischen Umgebung unter Begleitung des renomierten Fraunhofer Instituts getestet.

Labortests:
Untersuchungen des Fraunhofer Instituts für Molekularbiologie und angewandte Oekologie haben nachgewiesen, dass die chemische Reaktion der Umwandlung von NOX auch beim Überströmen von Abgasen über dem AirClean®-Pflaster stattfindet. Die hierzu verwendete Messapparatur ist angelehnt an einen international vorgegebenen Standard und kann die photokatalytische Aktivität von AirClean®-Pflastersteinen mit unterschiedlicher Oberflächengestaltung und Farbgebung miteinander vergleichen.

Realtests:
In einer Höhe von 3 m und bei durchschnittlichen Beleuchtungsstärken, die durch Schattenwirkung 30 % unter dem jährlichen regionalen Mittelwert lagen, wurden im Langzeit-Feldversuch unter wechselnden Wind- und Helligkeitsverhältnissen Reduzierungsraten für NO2 von 18 % und für NO von 29 % nachgewiesen. Bei Windstille erreichten die NO2-Reduzierungsraten sogar bis zu 70 %.

Unter Berücksichtigung der im Feldversuch vorliegenden Rahmenbedingungen werden mit AirClean® unter den in Mitteleuropa herrschenden durchschnittlichen Helligkeitsbedingungen Jahresreduzierungsraten für NO2 in 3 m Höhe von 25 % erreicht.

Nebenwirkungen

Neben dem Abbau der gasförmigen Luftschadstoffe NOx und VOC wirkt TiO2 auch auf flüssige und pastöse organische Substanzen und zersetzt biologisches Material.

Praktisch unsichtbare Filme von Ölen und Fetten, die maßgeblich für die Haftung von Verschmutzungen auf Oberflächen verantwortlich sind, werden zersetzt. Dies erleichtert die Reinigung von AirClean®-Oberflächen. Durch die Zersetzung von biologischem Material wird die biochemisch bedingte Verfärbung von AirClean®-Pflaster unterbunden und die Farbpräsenz verbessert.

Der organische Aerosolanteil des sich auf den Betonsteinen absetzenden Feinstaubs wird ebenfalls zersetzt. Die Photokatalyse bewirkt so den Abbau organischer Moleküle. Staubpartikel benutzen die organischen Moleküle, um an der Oberfläche anzuhaften. Fallen diese organischen Moleküle jedoch fort, wird die Haftung minimiert und die Entfernung der Feststoffpartikel erleichert.