Logistische Meisterleistung vollbracht

80 Tonnen Beton in Bewegung

Die Abmessungen mit 22 Meter Länge, 4 Meter Breite und 6,20 Meter Höhe verlangten vor allem den Fahrern des Schwertransportes Geschick und Geduld ab.
80 Tonnen Beton in Bewegung - BERDING BETON liefert XXL-Betonelemente

Möhnesee. Dieser außergewöhnliche Transport wird allen Beteiligten mit Sicherheit im Gedächtnis bleiben: Zwei 80 Tonnen schwere Betonelemente wurden vom Produktionsstandort, dem BERDING BETON Werk Möhnesee, an die 40 Kilometer entfernte Baustelle in Hamm gebracht.

Viereinhalb Stunden dauerte der Schwertransport, der sich mit einer Spitzengeschwindigkeit von 20 km/h über die Straße bewegte. Die beiden überbreiten Fahrzeuge konnten oftmals nur Schrittgeschwindigkeit fahren. Geladen hatten sie einen Beckenüberlauf und ein Pumpwerk. Hergestellt wurden die beiden XXL-Betonelemente für den Kanalbau, genauer gesagt für ein Pumpwerk des Lippeverbandes in Weetfeld. Die Fertigung der beiden 80 Tonnen schweren und sechs Meter hohen Betonteile war selbst für BERDING BETON, eine noch nie dagewesene Größenordnung, wie Vertriebsleiter Peter Wolfstädter bestätigt: „Normalerweise produzieren wir Teile bis zu 40 Tonnen. Dieser Auftrag war eine echte Herausforderung. Aber aufgrund der Jahreszeit war ein Bau vor Ort nicht möglich. Die Fertigung der Sonderelemente ermöglicht, die Bauzeit der Maßnahme um zwei Monate zu verkürzen.“ Die Betonelemente bestechen jedoch nicht nur durch ihr Sondermaß, sondern bieten auch funktionale Vorteile. Sie verfügen über eine Trockenwetterrinne, was sowohl die Aufnahme großer Wassermengen möglich macht als auch den Abfluss in trockeneren Perioden sicherstellt.

Bei der Überführung der beiden Betonteile vom Werk Möhnesee zur Baustelle in Weetfeld/Hamm gab es einiges zu bedenken. Die Höhe und das Gewicht des gesamten Lastzuges erforderten einen Umweg, um bei der Streckenführung sowohl die Unter- als auch Überquerung einer Brücke zu vermeiden. Zu den weiteren Vorbereitungen der ausführenden Firma „Unitec“ aus Lohne gehörte neben dem Anfertigen von Strecken-Protokollen auch das Einholen von Genehmigungen oder das Abmontieren von Schildern. An einigen Stellen wurden sogar spezielle Matten für einen optimalen Untergrund ausgelegt. Für den Fall, dass Telefon- oder Stromkabel angehoben werden mussten, fuhren zwei Steigwagen mit. Die Polizei gab zusätzlich Geleitschutz. Trotz einiger Hindernisse, wie eine Ampel die sich nicht wegdrehen ließ, kam der Schwertransport in der geplanten Zeit von 4 Stunden wohlbehalten am Zielort an. Am nächsten Morgen konnten mithilfe eines Krans die anschlussfähigen Betonelemente von der Ladefläche in die vorbereiteten Baugruben versetzt werden. 

 

Zurück zur Übersicht