Betonpflaster - Wissen kompakt

Unser Know-how für Sie zusammengestellt

Woraus bestehen Pflastersteine aus Beton?

Unser Beton besteht aus Kies, Sand, Wasser, Natursteinedelsplitten und Zement – also praktisch nur aus natürlichen, mineralischen Werkstoffen.

 

Wie verlegt man Pflastersteine?

Schichtaufbau von Pflasterdecken

Mit einem Pflastersteinsystem der BERDING BETON GmbH haben Sie eine gute Wahl getroffen. Die Befestigung von Flächen durch Pflastersteine aus Beton ist immer ein Teil der Flächengestaltung. Bei jeder Baumaßnahme sind sowohl die Aspekte der Technik, als auch die Aspekte der Gestaltung zu beachten, untereinander abzuwägen und miteinander zu einem gelungenen Ganzen zu verflechten. Ob Gartenweg oder zentraler Großplatz - die Größe der Baumaßnahme ist dabei unerheblich. Immer müssen die Anforderungen der Technik und Gestaltung mit einbezogen werden. 

Grundsätzlich empfehlen wir, Pflasterflächen, auch im privaten Umfeld, durch Fachbetriebe (z. B. Landschaftsarchitekten und - ingenieure, Garten- und Landschaftsbaubetriebe) entwerfen und ausführen zu lassen. Diese planen und bauen unter Einbeziehung der örtlichen Gegebenheiten und bringen zusätzliche Ideen und Möglichkeiten mit ein. Durch die Ausführung der Arbeiten mit Hilfe eines Fachmanns werden teure und langwierige Fehler vermieden.

Sie benötigen weitere Informationen? Dann besuchen Sie doch einmal unsere Rubrik "Technik für Profis". Vom Untergrund, Unterbau oder Planum, Oberbau, Tragschicht oder Bettung: Hier finden Sie alle relevanten Informationen zur richtigen Flächenbefestigung. Hier haben wir für Sie auch alle relevanten Normen und Richtlinien übersichtlich und ausführlich zusammengetragen. Klicken Sie einfach hier...

Informationen rund um den Pflastereinbau im privaten Umfeld haben wir Ihnen außerdem noch in unserer Rubrik "Wissen und Qualität" zusammengestellt. Schauen Sie doch einfach rein...

 

Welche Pflastersteine eignen sich für Auffahrten?

Nicht alle Pflastersteine eignen sich für alle Einsatzgebiete. Flächen, die mit dem Pkw befahren werden, müssen eine Dicke von mindestens 6 cm haben. Wir empfehlen jedoch eine Steindicke von 8 cm. Die Voraussetzung für die Befahrbarkeit ist immer, dass die Fläche fachgemäß verlegt wurde und insbesondere Tragschicht und Bettung korrekt ausgeführt wurden.

Sie möchten weitere Informationen, wie Pflastersteine verlegt werden müssen? In unserer Rubrik "Technik für Profis" haben wir alles Wissenswerte ausführlich dargestellt.

Sie möchten sich von unseren Produkten inspirieren lassen? Unser umfangreiches Produktprogramm finden Sie hier...

Wie reinigt man Pflastersteine?

Viele Verschmutzungen auf verlegten Flächen verblassen durch Sonneneinstrahlung und Bewitterung. Sie lösen sich in der Regel "von alleine" vollständig auf. Wenn Sie die Steine dennoch reinigen möchten, hilft bei leichten Verschmutzungen schon eine Bürste mit Wasser bzw. etwas neutralem Seifenreiniger. Erst bei hartnäckigeren Flecken sollten spezielle Steinreinigungsmittel eingesetzt werden. Diese sollten jedoch zunächst an einer verdeckten Stelle getestet werden, um ungewollte Reaktionen zu vermeiden.

Grundsätzlich raten wir von einer Reinigung mit einem Hochdruckreiniger ab. Durch den hohen Wasserdruck kann es zu einer Schädigung der Oberfläche kommen. Der Schmutz setzt sich dann immer tiefer fest und dringt tief in das Produkt ein. Die Reinigung wird immer aufwendiger. Zusätzlich kann durch den Wasserdruck das Fugenmaterial aus den Fugen ausgeschwemmt werden, wodurch die Fläche instabil werden kann. Auch Saugkehrmaschinen sollten nicht eingesetzt werden.

Sie benötigen weitere Informationen? Weitere Informationen zum Thema "Pflege und Erhaltung" finden in unseren Rubriken "Gut zu Wissen" oder "Technik für Profis".  Klicken Sie einfach hier...

 

Müssen Pflastersteine mit Fuge verlegt werden?

Häufigster Fehler beim Pflastern ist das zu enge Verlegen der Steine. Dabei spielt die Fuge zwischen den Steinen eine immens wichtige Rolle: Sie wirkt wie eine elastische Abstützung zwischen den Steinen. Ohne sie würden sich die Einzelsteine bei der geringsten Belastung verschieben und die Last könnte nicht mehr an die Tragschicht abgegeben werden. Aus diesem Grund schreibt die DIN 18318 eine Fugenbreite von 3 – 5 mm (bei einer Steindicke bis 10 cm) bzw. 5 – 8 mm (bei einer Steindicke ab 10 cm) vor. Diese Vorgaben müssen unbedingt eingehalten werden, um Schäden innerhalb einer Fläche zu vermeiden.  

Das EINSTEIN®-Pflastersystem erlaubt durch intelligente Details eine einfache und schnelle Verlegung bei regelgerechter Fugenausbildung. Die wichtigsten Elemente sind dabei die allseitigen Verbundnocken zur Verschiebesicherung sowie die D-Punkt-Fugensicherung. Diese "Extra-Nocke" befindet sich am Steinfuß an jeder Seite des Steins und vermeidet flächige sowie lineare Berührungen der Steine. So gewährleistet sie automatisch den normgerechten Abstand von Stein zu Stein.

Sie möchten mehr zum Thema EINSTEIN® erfahren? dann schauen Sie doch einmal in unserer Rubrik "Exklusivtechniken".

Sie suchen Produkte des EINSTEIN®-Systems? Diese werden mit dem Namenszusatz "Plus" gekennzeichnet. Hier geht`s zu den Produkten.

Welches Fugenmaterial sollte verwendet werden?

Wir empfehlen zur Verfugung geeigneten, gewaschenen (d. h. ohne Null-Anteile), nicht färbenden Sand, Splitt oder Brechsand-Splitt-Gemisch. Das Fugenmaterial muss filterstabil zum Bettungsmaterial sein. Die Fugen müssen immer vollständig geschlossen sein, daher muss in den ersten Wochen nach der Verlegung die Fuge regelmäßig nachverfugt werden.

Weitere Informationen zum Thema Fuge finden Sie in unserer Rubrik "Technik für Profis". 

 

Wie werden Farbunterschiede in der verlegten Fläche vermieden?

Insbesondere bei Produkten mit Nuancierungen sollten Sie die Steine immer aus verschiedenen Lagen und aus mindestens drei Paketen mischen. Nur so erhalten Sie ein schönes Farbspiel in der Fläche.

Auch bei einfarbigen Produkten können leichte Farbunterschiede vorkommen, da es sich bei Betonsteinen um einen natürlichen Werkstoff handelt. Bei der Verlegung sollte daher auch aus verschiedenen Paketen gemischt werden.

Mit großem Aufwand und einem hohen Qualitätsanspruch produzieren wir mittels natürlicher Rohstoffe und können so größere Farbschwankungen nahezu auszuschließen.

 

Womit sollen Pflasterflächen gestreut werden?

Die Verwendung von Streusalz schadet nicht nur der Umwelt, sondern im Laufe der Zeit auch der Oberfläche des Betonsteines. Aus diesen Gründen raten wir zur Streuung mit Splitt in den Körnungen 1/3 mm bzw. 2/5 mm.

Bei wasserdurchlässigen Pflastersteinen, wie GEOPOR®, dürfen Sie aufgrund der hohen Wasserdurchlässigkeit und der Betoneigenschaften weder Streusalz noch sonstige chemische Mittel verwenden, da diese aufgrund der hervorragenden Versickerungsfähigkeit unmittelbar ins Grundwasser gelangen würden. Hier empfehlen wir Splitt der Körnung 2/5 mm.

Beim Schneeräumen sollten Sie darauf achten, dass keine Metall- oder Eisenschaufeln ohne Gummilippe zum Einsatz kommen. Diese können unter Umständen zu Kratzspuren auf der Oberfläche führen, die nicht mehr zu entfernen sind. Das maschinelle Schneeräumen sollte auf Pflasterdecken und Plattenbelägen zu deren Schutz vor mechanischen Beschädigungen mit Pflugentlastung oder in der so genannten Schwimmstellung des Pfluges erfolgen. Zudem sollte die Pflugschar mit einer Gummischürfleiste ausgestattet sein.

 

Wie schwer sind Pflastersteine?

Das Gewicht unserer Pflastersteine ist abhängig von der jeweiligen Länge, Breite und Dicke. Damit Sie besser planen können, haben wir Ihnen das genaue Gewicht jedes Pflastersteins in kg/m2 angegeben. Sie finden die Angaben auf den Produktseiten unter dem Menüpunkt "Technische Daten".

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